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Heute möchte ich mal ein kleines Gebäudeüberwachung und Visualisierungsprojekt von mir vorstellen. 

Angefangen hatte es eigentlich damit das ich den Ölverbrauch messen wollte, dass sollte sich dann aber als Problematischer herausstellen als gedacht, was ich euch hier kurz näher erörtern möchte.


Mein erster Gedanke war den Verbrauch über die Betriebsstunden zu messen. Dafür kaufte ich mir ein Geräuschpegel-Sensor.
Die Idee war das ich einfach über den doch relativ lauten Boiler die Betriebsstunden ablesen kann.  Die Methode hätte den Vorteil gehabt das sie a. nicht invasiv in das bestehene System eingreift und b. relativ günstig wäre.  Wäre, schlussendlich habe ich die Idee wieder verworfen da der Verbrauch wohl nicht mit dem Verbrenngeräusch korreliert. 
Eine weitere Idee, die deutlich invasiver gewesen wäre, war ein Durchflussmesser zu installieren, aber auch hier hätte ich zumindest zwei installieren müssen, 
scheinbar wird ein Teil des Heizöles wieder zurückgeleitet und ich hätte die Differenz berechnen müssen. Das war mir dann doch zu aufwändig und zu invasiv. 
Schlussendlich habe ich mich für eine Distanzmessung via Ultraschal entschieden, das ist ebenfalls wenig Invasiv, lässt aber den ungefähren verbrauch 
erahnen. Um die Messung zu verbessern nutze ich noch ein Temperatur Sensor, da sich offenbar die Schallgeschwindigkeit mit der Temperatur verändert.
Es ist unglaublich wieviel man bei so kleinen Projekten lernt. 

Welches Sensor Board  

Derzeit verwende ich Development Boards auf esp8266 basis, wie z.b. das NodeMCU V3 oder jetzt auch das wemos d1 mini. 
Das Board selbst hat ein WLan chip an Board, es ist relativ klein, verbraucht wenig Strom, hat genügend ein und ausgänge um kleine Hobby Projekte umzusetzen.
Außerdem gibt es eine große Community die auf Basis vom esp8266 Projekte realisiert, was bei Fragen doch sehr hilfreich ist.
Wer etwas mehr power benötigt und auch Bluetooth angewiesen ist, dem kann man auch den großen Bruder esp32 empfehlen. 

Welche Software für das Board

Nun angefangen habe ich mit der NodeMCU Firmware, hier wird mit LUA programmiert was besonders für Anfänger gut sein soll. 
Nach einem langen und schmerzgeplagten leidensweg, den ich hier nur kurz andeuten möchte, habe ich nach einigen Monaten 
auf Python, genauer Micopython (https://micropython.org/) gewechselt und es nicht bereut. 
Ich empfehle hier den Atom Editor und das pymakr Plugin, so kann man aus dem Editor direkt den Code hochladen und 
sieht gleich das Ergebnis. 
Als alternative zu LUA und Python gibts auch die gute alte Arduino IDE mit der C ähnlichen sprache. 
Hat ganz generell auch gut funktioniert, wer allerdings wie ich oft dinge ändert und ausprobiert ist mit
Micropython in sofern besser dran, als das Hochladen vom Code deutlich schneller geht, muss er nicht erst immer wieder
neu komepliert werden wie bei Arduino. Aber das ist natürlich nur geschmakssache. 
Am Ende kommt man mit jeder Platform zum Ziel, sollte sich auf einige Workarrounds gefasst machen.

Visualiserung

Nachdem ich schon die Hardware und darauf laufene Software selbstr gestrickt habe kann ich natürlich nicht ein bestehne Visualiserung verwenden. 
Nein ich hab mir natürlich meine eigene Dashboarding App gebaut, als basis kommt Laravel und fürs Frontend Vue.js in Einsatz.
Das System befindet sich zwar noch in Entwicklung, aber die Wichtigsten funktionen sind bereits im Einsatz und seit über ein Jahr im Dauerbetrieb. 

Funktionsumfang:
Erstellung von Dashboards
Konfiguration der einzelnen Charts (Farben, Labels, Typ: Line, Bar..) 
Verschachtelte Datenquellen 
Rest API 

 

Wer die Software testen möchte und oder mir feedback geben möchte ist herzlich eingeladen das an dieser stelle zu tun. 

 


Firmware
https://riot-os.org/
https://docs.micropython.org/en/latest/esp8266/tutorial/intro.html

Visualisierung: 
https://gitlab.com/andreas83/home.io


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Klar war die Erwartungshaltung zu beginn der 90 er groß, sollte es nun doch plötzlich möglich sein, Wissen unbegrenzt mit jedem Menschen auf der Welt zu teilen. Die Phantasie ist wohl mit mir durchgegangen als ich geglaubt habe, das das Internet die Demokratischen Prozesse grundlegend verändern wird. Habe ich doch schon mit 15 Jahren von einer Welt geträumt, wo jeder partizipieren, mitbestimmen darf, wo es keine Hungersnöte und Frieden überall auf der Erde gibt. Und das Internet hätte ein Medium sein sollen, das diese Probleme auflöst, wo wir demokratisch abstimmen, unser Wissen speichern, teilen und frei für jeden Menschen verfügbar machen können. 

Ich bin ehrlich, keines der Ziele sehe ich als erreicht, das Internet hat für mich besonders Dinge sichtbar gemacht, auf die ich rückblickend verzichten könnte. Es hat kaum Einfluss der Bürger auf die Politischen Prozesse verbessert. Es hat in meinen Augen nur sichtbar gemacht, das die Welt nicht näher aneinander gerückt ist, sondern das die Kluft noch viel größer ist als gedacht. 

Mir ganz persönlich hat das Internet auch was positives gebracht, ein sicheres Einkommen. Gleichzeitig hat es mir viel mehr Lebenszeit gekostet als es mir lieb ist, noch heute schau ich regelmäßig auf mein Handy und fülle mich dabei wie ein Heroin abhängiger der sein nächsten Schuss braucht. 

Wer entscheidet was wichtig und was unwichtig ist? 

In erster Linie wir selbst, jedoch werden wir bei der Endscheidungsfindungsphase immer öfter von Algorithmen von Google, Amazon und Facebook beeinflusst. 

Deren Einfluss ist mittlerweile so groß, das sie zu ein wesentlichen Teil über Erfolg und Misserfolg von einem Produkt, einer Politischen Position oder einer öffentlichen Meinung entscheiden

Ist es an der Zeit seine Filter anzupassen?

Das Medium ist immer noch relativ neu, hat jetzt schon die Art und weise wie wir kommunizieren, konsumieren und uns selbst präsentieren nachhaltig beeinflusst. 
Wir haben meiner Meinung nur noch nicht herausgefunden wie man mit diesem neuen Medium richtig umgeht, wie viel Internet ist gut für mich? Mein Kind? Was wollen wir, im Sinne einer freien und offenen Gesellschaft tolerieren und was darf auch aus dem Internet verschwinden? 

Was ich mehr sehen möchte

  • Demokratie (Mehr Transparenz und digitale Partizipationsmöglichkeiten)
  • Freien Online-Zugang zu den Universitäten 
  • Toleranz und Diskussionskultur
  • Möglichkeiten seine Filterblasen besser zu konfigurieren. 

 

Was ich nicht sehen möchte

  • Zensur
  • Gewalt
  • Unreflektierte Meinungen
  • Geoblocking
  • Werbung


Was würdest du gerne mehr im Internet sehen und was nicht? 

 


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In China wird an einem Bewertungssystem seiner Bürger gearbeitet, es soll u.a. die Essgewohnheiten, die Parteitreue sowie den Pornographiekonsum aufzeichnen. Ein Computer soll die gesammelten Daten auswerten und den Menschen anhand komplexer Berechnungen beschreiben. Die ausgewerteten Daten sollen dann als Grundlage dienen, um Privilegien bei Kreditvergabe, Versicherungsverträgen oder auf dem Arbeitsmarkt zu erlangen. Es wird auch schon darüber diskutiert Arbeiter mit ein geringeren Score frühzeitig zu entlassen.

Was wie eine Dystopie der hiesigen Datenschützer klang, wird nun offen diskutiert und bereits in Versuchsstädten angewendet. Wer früher glaubte er habe ja nichts zu verbergen, wird seine Meinung angesichts dieser Kontrollinstrumente wohl bald ändern. In Europa sind wir noch ein Stück von dieser möglichen Zukunft entfernt, glauben wir jedenfalls. Tatsächlich wird die Voratsdatenspeicherung auch hier in leicht abgewandelter Form, immer wieder neu angepasst und angewendet. Was bedeutet, das neben den Metadaten, wer, wann mit wem Telefoniert hat, eben auch der Aufenthaltsort jedes Bürgers vollkommen anlasslos für die nächsten Monate gespeichert.

Sed quis custodiet ipsos custodes - Aber wer wird über die Wächter selbst wachen? Author: Decimus Iunius Iuvenalis

Natürlich kann man diese gewonnen Daten für die Zivilgesellschaft sinnvoll nutzen, sei es für die Verkehrsplanung, bei der Ermittlung von vermissten Personen, zur besseren Gesundheitsvorsorge oder bei der Strafverfolgung. Aber wir dürfen nicht vergessen, es handelt sich in erster Linie um ein Kontrollinstrument, eines dass, und hier sind wir wieder bei der Dystopie, dem Machterhalt dienlich ist. Es kann allzu leicht missbraucht werden um politische Meinungen zu unterdrücken, bzw auch ?alternative Wahrheiten? zu verbieten. Vielleicht nicht die heutige Regierung, aber die nächste wird früher oder später diese Instrumente nutzen um politische Gegner zu diskreditieren.
Meiner Meinung nach brauchen wir starke Kontrollinstrumente, nicht für das Internet, diese haben wir in letzten Jahren erheblich ausgebaut, nein für die Kontrolleure selbst. Wir leben in Zeiten wo man bewusst Datenspuren legen kann. Wie soll die Strafverfolgung unterscheiden können, ob sich der vermeintliche Täter das kompromittierende Material selbst beschaffen hat oder aber ein Hacker Zugang zu dem Rechner hatte?
Ich würde mir wünschen das wir ein offenen Dialog über die möglichen Gefahren der neuen
Technologien führen. Gleichzeitig darf man den möglichen Nutzen für die Zivilgesellschaft nicht außer acht lassen, es gilt wie nie zuvor die Chancen und Risiken abzuwägen und besonnen an die Sache heranzugehen.

Andreas Beder

 


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i was 12 years old when i wrote my first lines of html, since then a lot of things changed on the internet.
some pioneers like netscape stopped, technologies like javascript are now more important than ever...

but when i look at html i don't see much progress, one issue since decades is the
handling of malformed documents another issue is the vague semantics in html.
both changed slightly with html5, but by far not enough.  

in my opinion html needs a fundamental new concept, data and presentation should be strictly separated.
all data must be machine readable, schema.org is for sure a move into the right direction, but:

Example of how a book is taged with schema.org

<div itemscope itemtype="http://schema.org/Book">
  <span itemprop="name">The Catcher in the Rye</span>?
  by <span itemprop="author">J.D. Salinger</span>
  Here is the book's <a itemprop="url" href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Catcher_in_the_Rye">Wikipedia page</a>.
</div>

Instead of trying to add additional meta descriptions to html, i would love to see a new model data language.

Example of Model Data

<book>
    <title>The Catcher in the Rye</title>
    <author>J.D. Salinger</author>
</book>


As well a Presentation framework

<book>
    {title} by {author}
    Here is the book's <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Catcher_in_the_Rye">Wikipedia page</a>.
</book>

I would remove all presentation tags from html (like h1, span, strong, font ..) and leave it to css how data is displayed.

Also i would use header, menu, video, book, product tags instead of divs for anything.


Of cause tagging data will increase the cost of each document (size), on the other hand we all will gain websites which are machine readable and therefore much better searchable. 
What do you think, what should be changed   ?
Happy Hacking
Andreas


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The Greenlab ist eine Plattform auf der wir Unternehmen und Privatpersonen die Möglichkeit geben Projekte und Produkte aus dem Bereich Robotic, IoT und Greentec zu präsentieren.

Du hast eine coole Idee ? Möchtest mitmachen ?

Dann melde dich am besten gleich an!

Auf The Greenlab

Für Fragen stehe ich natürlich auch gerne zur Verfügung


Happy Hacking
Andreas


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