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Klar war die Erwartungshaltung zu beginn der 90 er groß, sollte es nun doch plötzlich möglich sein, Wissen unbegrenzt mit jedem Menschen auf der Welt zu teilen. Die Phantasie ist wohl mit mir durchgegangen als ich geglaubt habe, das das Internet die Demokratischen Prozesse grundlegend verändern wird. Habe ich doch schon mit 15 Jahren von einer Welt geträumt, wo jeder partizipieren, mitbestimmen darf, wo es keine Hungersnöte und Frieden überall auf der Erde gibt. Und das Internet hätte ein Medium sein sollen, das diese Probleme auflöst, wo wir demokratisch abstimmen, unser Wissen speichern, teilen und frei für jeden Menschen verfügbar machen können. 

Ich bin ehrlich, keines der Ziele sehe ich als erreicht, das Internet hat für mich besonders Dinge sichtbar gemacht, auf die ich rückblickend verzichten könnte. Es hat kaum Einfluss der Bürger auf die Politischen Prozesse verbessert. Es hat in meinen Augen nur sichtbar gemacht, das die Welt nicht näher aneinander gerückt ist, sondern das die Kluft noch viel größer ist als gedacht. 

Mir ganz persönlich hat das Internet auch was positives gebracht, ein sicheres Einkommen. Gleichzeitig hat es mir viel mehr Lebenszeit gekostet als es mir lieb ist, noch heute schau ich regelmäßig auf mein Handy und fülle mich dabei wie ein Heroin abhängiger der sein nächsten Schuss braucht. 

Wer entscheidet was wichtig und was unwichtig ist? 

In erster Linie wir selbst, jedoch werden wir bei der Endscheidungsfindungsphase immer öfter von Algorithmen von Google, Amazon und Facebook beeinflusst. 

Deren Einfluss ist mittlerweile so groß, das sie zu ein wesentlichen Teil über Erfolg und Misserfolg von einem Produkt, einer Politischen Position oder einer öffentlichen Meinung entscheiden

Ist es an der Zeit seine Filter anzupassen?

Das Medium ist immer noch relativ neu, hat jetzt schon die Art und weise wie wir kommunizieren, konsumieren und uns selbst präsentieren nachhaltig beeinflusst. 
Wir haben meiner Meinung nur noch nicht herausgefunden wie man mit diesem neuen Medium richtig umgeht, wie viel Internet ist gut für mich? Mein Kind? Was wollen wir, im Sinne einer freien und offenen Gesellschaft tolerieren und was darf auch aus dem Internet verschwinden? 

Was ich mehr sehen möchte

  • Demokratie (Mehr Transparenz und digitale Partizipationsmöglichkeiten)
  • Freien Online-Zugang zu den Universitäten 
  • Toleranz und Diskussionskultur
  • Möglichkeiten seine Filterblasen besser zu konfigurieren. 

 

Was ich nicht sehen möchte

  • Zensur
  • Gewalt
  • Unreflektierte Meinungen
  • Geoblocking
  • Werbung


Was würdest du gerne mehr im Internet sehen und was nicht? 

 


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In China wird an einem Bewertungssystem seiner Bürger gearbeitet, es soll u.a. die Essgewohnheiten, die Parteitreue sowie den Pornographiekonsum aufzeichnen. Ein Computer soll die gesammelten Daten auswerten und den Menschen anhand komplexer Berechnungen beschreiben. Die ausgewerteten Daten sollen dann als Grundlage dienen, um Privilegien bei Kreditvergabe, Versicherungsverträgen oder auf dem Arbeitsmarkt zu erlangen. Es wird auch schon darüber diskutiert Arbeiter mit ein geringeren Score frühzeitig zu entlassen.

Was wie eine Dystopie der hiesigen Datenschützer klang, wird nun offen diskutiert und bereits in Versuchsstädten angewendet. Wer früher glaubte er habe ja nichts zu verbergen, wird seine Meinung angesichts dieser Kontrollinstrumente wohl bald ändern. In Europa sind wir noch ein Stück von dieser möglichen Zukunft entfernt, glauben wir jedenfalls. Tatsächlich wird die Voratsdatenspeicherung auch hier in leicht abgewandelter Form, immer wieder neu angepasst und angewendet. Was bedeutet, das neben den Metadaten, wer, wann mit wem Telefoniert hat, eben auch der Aufenthaltsort jedes Bürgers vollkommen anlasslos für die nächsten Monate gespeichert.

Sed quis custodiet ipsos custodes - Aber wer wird über die Wächter selbst wachen? Author: Decimus Iunius Iuvenalis

Natürlich kann man diese gewonnen Daten für die Zivilgesellschaft sinnvoll nutzen, sei es für die Verkehrsplanung, bei der Ermittlung von vermissten Personen, zur besseren Gesundheitsvorsorge oder bei der Strafverfolgung. Aber wir dürfen nicht vergessen, es handelt sich in erster Linie um ein Kontrollinstrument, eines dass, und hier sind wir wieder bei der Dystopie, dem Machterhalt dienlich ist. Es kann allzu leicht missbraucht werden um politische Meinungen zu unterdrücken, bzw auch ?alternative Wahrheiten? zu verbieten. Vielleicht nicht die heutige Regierung, aber die nächste wird früher oder später diese Instrumente nutzen um politische Gegner zu diskreditieren.
Meiner Meinung nach brauchen wir starke Kontrollinstrumente, nicht für das Internet, diese haben wir in letzten Jahren erheblich ausgebaut, nein für die Kontrolleure selbst. Wir leben in Zeiten wo man bewusst Datenspuren legen kann. Wie soll die Strafverfolgung unterscheiden können, ob sich der vermeintliche Täter das kompromittierende Material selbst beschaffen hat oder aber ein Hacker Zugang zu dem Rechner hatte?
Ich würde mir wünschen das wir ein offenen Dialog über die möglichen Gefahren der neuen
Technologien führen. Gleichzeitig darf man den möglichen Nutzen für die Zivilgesellschaft nicht außer acht lassen, es gilt wie nie zuvor die Chancen und Risiken abzuwägen und besonnen an die Sache heranzugehen.

Andreas Beder

 


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i was 12 years old when i wrote my first lines of html, since then a lot of things changed on the internet.
some pioneers like netscape stopped, technologies like javascript are now more important than ever...

but when i look at html i don't see much progress, one issue since decades is the
handling of malformed documents another issue is the vague semantics in html.
both changed slightly with html5, but by far not enough.  

in my opinion html needs a fundamental new concept, data and presentation should be strictly separated.
all data must be machine readable, schema.org is for sure a move into the right direction, but:

Example of how a book is taged with schema.org

<div itemscope itemtype="http://schema.org/Book">
  <span itemprop="name">The Catcher in the Rye</span>?
  by <span itemprop="author">J.D. Salinger</span>
  Here is the book's <a itemprop="url" href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Catcher_in_the_Rye">Wikipedia page</a>.
</div>

Instead of trying to add additional meta descriptions to html, i would love to see a new model data language.

Example of Model Data

<book>
    <title>The Catcher in the Rye</title>
    <author>J.D. Salinger</author>
</book>


As well a Presentation framework

<book>
    {title} by {author}
    Here is the book's <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Catcher_in_the_Rye">Wikipedia page</a>.
</book>

I would remove all presentation tags from html (like h1, span, strong, font ..) and leave it to css how data is displayed.

Also i would use header, menu, video, book, product tags instead of divs for anything.


Of cause tagging data will increase the cost of each document (size), on the other hand we all will gain websites which are machine readable and therefore much better searchable. 
What do you think, what should be changed   ?
Happy Hacking
Andreas


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The Greenlab ist eine Plattform auf der wir Unternehmen und Privatpersonen die Möglichkeit geben Projekte und Produkte aus dem Bereich Robotic, IoT und Greentec zu präsentieren.

Du hast eine coole Idee ? Möchtest mitmachen ?

Dann melde dich am besten gleich an!

Auf The Greenlab

Für Fragen stehe ich natürlich auch gerne zur Verfügung


Happy Hacking
Andreas


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Hier wieder eine grandiose Idee aus meiner beliebten Reihe "Startup Heute!".

Nachdem ich ja bald Papa werde, kam uns die Idee, dass es ja voll praktisch wäre, wenn wir unserem Baby ab und zu mal beim Turnen zugucken könnten. Also zumindest am Bildschirm. Eine kurze Recherche hat ergeben, dass wir nicht die einzigen Eltern mit so einem Bedarf sind. Es gibt auch bereits ein paar Konzepte wie das iBaby. Daneben gibt auch für die Entwicklungsländer kleine handliche Ultraschallgeräte wie den Vscan, aber eben immer noch deutlich zu teuer für den Massenmarkt. Unserer Meinung nach müsste ein derartiges Produkt sehr einfach in der Bedienung sein (Film / Foto aufnehmen und vielleicht drucken), kompatibel mit allen gängigen Systemen via USB sein und besonders wichtig ca. 200-300 Euro kosten damit es angenommen wird.

Risiken und Gefahren

Interessanterweise glauben viele, dass Ultraschall gefährlich für die Mutter und ihr Kind ist, ich denke das die Technik hier oft mit Röntgen verwechselt wird.

Eine Zertifizierung als medizinisches Gerät würde ich nicht anstreben, da diese sehr teuer und zeitaufwändig ist und es eben nicht als solches gedacht ist. Es geht wirklich mehr darum den Eltern - vorallem den zukünftigen Papas - schon früh eine Bindung zum Kind zu ermöglichen. 

Um diese Idee weiter zu verwirklichen brauchen wir Mitstreiter, Geschäftspartner, Investoren und natürlich Kunden.

Wie gefällt dir die Idee? Wärst du bereit solch ein Gerät zu kaufen? Würdest du gerne mitarbeiten ?

Schreib mir einfach an babykino@moving-bytes.at oder unten im Kommentar!

 

Happy Hacking,

Andreas


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